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Grimme-Online-Award für netzpolitik.org

Am Freitag wurde in Köln der Grimme-Online-Award verliehen und nach einer Nominierung im Jahre 2008 in der Kategorie 2008 wurde jetzt der rennomierte Preis in der Kategorie Spezial an netzpolitik.org vergeben. Das macht uns glücklich, stolz und motiviert für mehr.

Das war das Video zur Preisverleihung:

Und hier das Video von der Preisverleihung (wo mich die Schauspielerin Gesine Cukrowski offensichtlich mit irgendeinem Regisseur verwechselte, der ihr Leben verändert habe. Ich wars leider nicht).

Und das ist die Begründung von grimme-institut.de:

Nach den Enthüllungen Edward Snowdens ist der Themenkomplex um Überwachung, Telekommunikationsgesetze und digitale Rechte noch wichtiger geworden. “netzpolitik.org” macht diese Themen einer breiten Öffentlichkeit bekannt, erklärt sie und leistet Lobbyarbeit für digitale Bürgerrechte und ihre politische Umsetzung. Rund 30 Autoren liefern Berichte und Kommentare, produzieren Videos und Podcasts. Initiator Markus Beckedahl betreibt das Blog seit 10 Jahren und ist auch darüber hinaus Gesicht und Stimme netzpolitischer Aktivitäten in Deutschland.

Preis verliehen für Initiative und Gesamtverantwortung Continued…

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WDR 2 Arena – ein Jahr NSA-Skandal

Am vergangenen Donnerstag jährte sich zum ersten Mal der Start der Snowden-Enthüllungen. An dem Tag war ich u.a. zwei Stunden lang in der WDR 2 Arena zu hören: Das Lauschen geht ungeniert weiter.

Seit einem Jahr wissen wir alle Bescheid: Seit Edward Snowden, der ehemalige Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA ausgepackt hat, wissen wir, dass unsere Telefonate abgehört, unsere Mails und Postings gelesen und unsere Internetaktivitäten gespeichert werden. Und das in einem Ausmaß, das unsere Phantasie übersteigt. Aber was heißt das für mich?

Mit im Studio sassen Georg Mascolo und Konstantin von Notz. Hier kann man die Sendung nachhören.

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Wir müssen das Netz zurückerobern!

Vor bald einem Jahr haben die durch Edward Snowden ausgelösten Enthüllungen zum größten Überwachungsskandal in der Geschichte der Menschheit begonnen. Für ZDFheute habe ich kommentiert, was die Politik machen müsste, wenn sie es Ernst meint, unsere Grundrechte schützen zu wollen: Wir müssen das Netz zurückerobern!

Was wir bisher nur aus der Science Fiction kannten, ist jetzt bittere Realität. Weitgehend unkontrollierte Geheimdienste mit krimineller Energie und einem riesigen Budget machen im Namen der Sicherheit alles, was technisch möglich ist. Und schaffen damit massive Unsicherheit. Aufgehoben ist die Unschuldsvermutung. Wir alle sind verdächtig, das Ziel ist, unser Verhalten voraussagen zu können. Begründet wird das damit, die “Nadel im Heuhaufen” finden zu wollen.

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The 2014 Wired 100 Europe’s top digital influencers

Irgendwie bin ich zwischen lauter Start-Up Gründern in die “100 Europe’s top digital influencers” von Wired UK gekommen und auf Platz 75 gelandet.

75: Markus Beckedahl
Founder, Netzpolitik.org, Berlin

Beckedahl has been a leading voice on politics and technology since 2002 — he led the campaign against the German government;s surveillance in the wake of the Snowden revelation. The Berlin-based re:publica, which Beckedahl cofounded, is one of Europe’s largest tech conferences.

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Gefahrenbereich Internet!

Ich war gestern in der Kabel1-Sendung “abenteuer Leben” als Experte zum Thema IT-Sicherheit und Identitätsdiebstahl zu sehen. Das Video gibt es noch in der Mediathek.

Gefahrenbereich Internet! - Video - Abenteuer Leben - täglich - kabel eins 2014-04-15 16-56-38

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„Wir brauchen digitale Selbstverteidigung“

Bei Cicero-Online steht ein längeres Interview mit mir zu aktuellen netzpolitischen Fragen von Enzensberger über Snowden und die NSA bis zur Netzneutralität und Facebook: „Wir brauchen digitale Selbstverteidigung“.

Ein oft zurückgespiegeltes Argument im Zusammenhang von Netzsicherheit ist, dass man selbst schuld sei, wenn man zu viel von sich preisgibt. Ein Argument, das sich schwer entkräften lässt…

Es wird ja gerade von Befürwortern der Vorratsdatenspeicherung herangezogen. Der Unterschied ist aber: Wenn ich Daten von mir preisgebe, ist das eine Entscheidung, die ich selbst treffe – wobei man sich da auch immer fragen muss, ob es den Internetnutzern bewusst ist. Meistens ist das ja nicht der Fall. Bei der Vorratsdatenspeicherung ist die Preisgabe hingegen verpflichtend. Ansonsten habe ich immer die Möglichkeit, auf Facebook und Google zu verzichten, und damit weniger Datenspuren zu hinterlassen. Das bedeutet aber auch einen größeren Verlust von Komfort, Geschwindigkeit und Kommunikationsmöglichkeiten.

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Vortrag: Forderungen an die Netzpolitik der Zukunft

Im Rahmen der Tagung “Herausforderungen der Netzpolitik” bei der Evangelischen Akademie Tutzing hab ich den Eröffnungs-Vortrag über “Forderungen an die Netzpolitik der Zukunft” gehalten. Das war eher als Einführung in den Themenkomplex gedacht, wer tief in der Materie drin steckt, wird wahrscheinlich nicht mehr viel daraus lernen.

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Erwartungen an die Netzpolitik der neuen Regierung

Im Deutschlandradio Kultur habe ich am 18.12. die Ansätze einer Netzpolitik der neuen Regierung kommentiert: “Wir lassen uns da mal überraschen”. Netzaktivist Beckedahl blickt skeptisch auf die Arbeit der neuen Regierung.

Der Blogger Markus Beckedahl ist der Meinung, dass der Koalitionsvertrag aus netzpolitischer Sicht wenig Gutes verspricht. Zwar gebe es ein Ministerium für digitale Infrastruktur, das habe aber wenig zu entscheiden.

Das kann man hier nachhören (MP3).

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ö1 Da capo: Im Gespräch

Am 13.12. war ich eine Stunde lang bei ö1 in der Sendung “Da capo: Im Gespräch” zu hören. Thematisch ging es vor allem um Datenschutz und Überwachung.

“Die Freiheit des Netzes ist so bedroht wie nie zuvor”. Wolfgang Ritschl spricht mit Markus Beckedahl, Blogger und Netzaktivist [...] Die durch den Whistleblower Edward Snowden angestoßene Aufdeckung der umfassenden Bespitzelung aller Bürger durch den US-Geheimdienst NSA ist für ihn der größte Überwachungsskandal in der Geschichte der Menschheit. – Im Gespräch mit Wolfgang Ritschl geht es um die Frage, was aus dem NSA-Skandal zu lernen ist. Markus Beckedahl ist überzeugt, dass wir unsere Privatsphäre vor einer allumfassenden Überwachung durch Geheimdienste schützen und das Netz zurückerobern können – wenn die Politik sich endlich für eine aktive Gestaltung von Netzpolitik entscheiden würde.

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Mein neuer Sammelband: Überwachtes Netz

ueberwachtesnetz-197x3001Mitte November ist mein neuer Sammelband “Überwachtes Netz. Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte” als eBook und Mitte Dezember auch als gedrucktes Buch erschienen.

Und darum geht:

Seit im Sommer die Enthüllungen über den NSA-Skandal immer mehr wurden und wir das Ausmaß der Snowden-Enthüllungen verstanden, haben wir dieses Buch vorbereitet. Uns ging es nicht darum, die Enthüllungen im Detail zu dokumentieren. Das machen wir hier auf netzpolitik.org und viele andere Online-Medien auch. Ein Buch dazu würde derzeit auch wenig Sinn machen, wo teilweise neue Enthüllungen im Stundentakt ans Licht kommen.

“Überwachtes Netz – Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte” reflektiert den NSA-Überwachungsskandal und schaut nach Vorne.

Unser Buch hat ein anderes Ziel: Wir wollen mit dem Buch im Sinne von Edward Snowden darüber nachdenken, was wir aus den Enthüllungen lernen können. Continued…

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Persönliches Blog von Markus Beckedahl