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ARD-Plusminus: Deutschlands digitales Desaster

plusminus in der ARD hat gestern über die Digitale Agenda der Bundesregierung berichtet und mich dazu interviewt: Anschluss verpasst: Deutschlands digitales Desaster.

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Die Digitale Agenda

Die Bundesregierung hat gestern ihre “Digitale Agenda 2014-2017″ als netzpolitisches Regierungsprogramm vorgestellt. Leser von netzpolitik.org kannten sie vorher, denn wir haben bereits verschiedene Zwischenstände geleakt – auch wenn das unser Bundesinnenminister nicht so toll fand.

Zur Präsentation habe ich einige Interviews gegeben. Eni paar davon haben es auch online geschafft wie:

BR-Puls: “Zu spät, zu wenig und voller Konjunktive”

DetektorFM: Die Regierung verpasst den Anschluss

RBB-1Live: Digitale Agenda stößt auf Kritik

Aber es soll ja nicht nur Kritik geben. Der Digitale Gesellschaft e.V. hatte bereits im Vorfeld in einer alternativen Digitalen Agenda konstruktiv-kritische Verbesserungsvorschläge gemacht. Kann die Bundesregierung gerne übernehmen.

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Die Digitale Agenda der Bundesregierung im Beta-Schnelltest

Auf dem 27. netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. am 5.8.2014 in Berlin habe ich über “Die Digitale Agenda der Bundesregierung im Beta-Schnelltest” gesprochen. Davon gibt es eine Aufzeichnung.

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Die Google-Republik

Die Sendung plusminus in der ARD hat gestern über “Die Google-Republik:
Wie der US-Konzern Deutschland im Griff hat
” berichtet und mich dazu als Experten interviewt. Hier ist der Beitrag:

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Grimme-Online-Award für netzpolitik.org

Am Freitag wurde in Köln der Grimme-Online-Award verliehen und nach einer Nominierung im Jahre 2008 in der Kategorie 2008 wurde jetzt der rennomierte Preis in der Kategorie Spezial an netzpolitik.org vergeben. Das macht uns glücklich, stolz und motiviert für mehr.

Das war das Video zur Preisverleihung:

Und hier das Video von der Preisverleihung (wo mich die Schauspielerin Gesine Cukrowski offensichtlich mit irgendeinem Regisseur verwechselte, der ihr Leben verändert habe. Ich wars leider nicht).

Und das ist die Begründung von grimme-institut.de:

Nach den Enthüllungen Edward Snowdens ist der Themenkomplex um Überwachung, Telekommunikationsgesetze und digitale Rechte noch wichtiger geworden. “netzpolitik.org” macht diese Themen einer breiten Öffentlichkeit bekannt, erklärt sie und leistet Lobbyarbeit für digitale Bürgerrechte und ihre politische Umsetzung. Rund 30 Autoren liefern Berichte und Kommentare, produzieren Videos und Podcasts. Initiator Markus Beckedahl betreibt das Blog seit 10 Jahren und ist auch darüber hinaus Gesicht und Stimme netzpolitischer Aktivitäten in Deutschland.

Preis verliehen für Initiative und Gesamtverantwortung Continued…

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WDR 2 Arena – ein Jahr NSA-Skandal

Am vergangenen Donnerstag jährte sich zum ersten Mal der Start der Snowden-Enthüllungen. An dem Tag war ich u.a. zwei Stunden lang in der WDR 2 Arena zu hören: Das Lauschen geht ungeniert weiter.

Seit einem Jahr wissen wir alle Bescheid: Seit Edward Snowden, der ehemalige Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA ausgepackt hat, wissen wir, dass unsere Telefonate abgehört, unsere Mails und Postings gelesen und unsere Internetaktivitäten gespeichert werden. Und das in einem Ausmaß, das unsere Phantasie übersteigt. Aber was heißt das für mich?

Mit im Studio sassen Georg Mascolo und Konstantin von Notz. Hier kann man die Sendung nachhören.

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Wir müssen das Netz zurückerobern!

Vor bald einem Jahr haben die durch Edward Snowden ausgelösten Enthüllungen zum größten Überwachungsskandal in der Geschichte der Menschheit begonnen. Für ZDFheute habe ich kommentiert, was die Politik machen müsste, wenn sie es Ernst meint, unsere Grundrechte schützen zu wollen: Wir müssen das Netz zurückerobern!

Was wir bisher nur aus der Science Fiction kannten, ist jetzt bittere Realität. Weitgehend unkontrollierte Geheimdienste mit krimineller Energie und einem riesigen Budget machen im Namen der Sicherheit alles, was technisch möglich ist. Und schaffen damit massive Unsicherheit. Aufgehoben ist die Unschuldsvermutung. Wir alle sind verdächtig, das Ziel ist, unser Verhalten voraussagen zu können. Begründet wird das damit, die “Nadel im Heuhaufen” finden zu wollen.

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The 2014 Wired 100 Europe’s top digital influencers

Irgendwie bin ich zwischen lauter Start-Up Gründern in die “100 Europe’s top digital influencers” von Wired UK gekommen und auf Platz 75 gelandet.

75: Markus Beckedahl
Founder, Netzpolitik.org, Berlin

Beckedahl has been a leading voice on politics and technology since 2002 — he led the campaign against the German government;s surveillance in the wake of the Snowden revelation. The Berlin-based re:publica, which Beckedahl cofounded, is one of Europe’s largest tech conferences.

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Gefahrenbereich Internet!

Ich war gestern in der Kabel1-Sendung “abenteuer Leben” als Experte zum Thema IT-Sicherheit und Identitätsdiebstahl zu sehen. Das Video gibt es noch in der Mediathek.

Gefahrenbereich Internet! - Video - Abenteuer Leben - täglich - kabel eins 2014-04-15 16-56-38

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„Wir brauchen digitale Selbstverteidigung“

Bei Cicero-Online steht ein längeres Interview mit mir zu aktuellen netzpolitischen Fragen von Enzensberger über Snowden und die NSA bis zur Netzneutralität und Facebook: „Wir brauchen digitale Selbstverteidigung“.

Ein oft zurückgespiegeltes Argument im Zusammenhang von Netzsicherheit ist, dass man selbst schuld sei, wenn man zu viel von sich preisgibt. Ein Argument, das sich schwer entkräften lässt…

Es wird ja gerade von Befürwortern der Vorratsdatenspeicherung herangezogen. Der Unterschied ist aber: Wenn ich Daten von mir preisgebe, ist das eine Entscheidung, die ich selbst treffe – wobei man sich da auch immer fragen muss, ob es den Internetnutzern bewusst ist. Meistens ist das ja nicht der Fall. Bei der Vorratsdatenspeicherung ist die Preisgabe hingegen verpflichtend. Ansonsten habe ich immer die Möglichkeit, auf Facebook und Google zu verzichten, und damit weniger Datenspuren zu hinterlassen. Das bedeutet aber auch einen größeren Verlust von Komfort, Geschwindigkeit und Kommunikationsmöglichkeiten.

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Persönliches Blog von Markus Beckedahl