Die digitale Gesellschaft: Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage

Zusammen mit Falk Lüke habe ich Ende des vergangenen Jahres unser erstes Buch mit dem Titel “Die digitale Gesellschaft: Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage“ fertig geschrieben. Das erscheint offiziell kommende Woche beim dtv, ist aber wohl schon seit heute bei Amazon lieferbar und wurde auch heute schon in Buchhandlungen gesehen. Eine Amazon-Kindle-Variante gibt es nicht, dafür ist es demnächst als ePub oder PDF erhältlich. Der Preis für die Printausgabe ist 14,99 Euro, die Digitalversionen kosten 12,99 Euro.

Auch wenn das Buch Ende vergangenen Jahres abgegeben und seitdem für den Druck vorbereitet wurde ist es noch nicht veraltert. Wir haben es eher zeitlos geschrieben und die netzpolitischen Debatten, die wir beschreiben, werden uns auch noch die kommenden Jahre begleiten. Ich bin gespannt, wie das Buch ankommt. Wir haben es vor allem für die Menschen geschrieben, die nicht tief in den netzpolitischen Debatten drin stecken und haben beim Schreiben unsere Eltern vor Augen gehabt, die vielleicht nach dem Lesen besser verstehen, was wir eigentlich machen und womit wir uns beschäftigen. Aber auch regelmäßige Leser von netzpolitik.org werden sicher noch einiges lernen können.

Eine erste Rezension gab es bereits von dpa auf heise.de zu lesen: Aufgeschreckt von digitaler Bürgerschaft: Die Politik und das Netz.

Auszüge gibt es bei:

Spiegel-Online: Wie die Musikbranche zum Internetgegner wurde.
netzpolitik.org: Politiker und ihr Umgang mit dem Netz.

Ihr habt euch in die Geschichtsbücher eingeschrieben!

Horst Seehofer hat über Facebook zu einer Party aufgerufen und die Medien spielten verrückt. Ich hab das Ereignis im Morgen danach im ARD-Morgenmagazin kurz eingeordnet und für den Tagesspiegel einen Kommentar verfasst.

CSU auf Facebook: Ihr habt euch in die Geschichtsbücher eingeschrieben!

Im vergangenen Sommerloch hysterisierte die deutsche Politik kurz über sogenannte Facebook-Parties: Wie schon früher gibt es auch im Zeitalter von sozialen Medien Parties, wo ungebetene Gäste in großer Zahl auftauchen. Überraschung! Ganz vorn auf der Empörungswelle war der bayrische Innenminister Herrmann, natürlich CSU. Er forderte gleich ein Verbot von Parties, zu denen man über das Internet einlädt.
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„Unsere Freiheit im Netz verteidigen“

Für heute.de hab ich einen Gastbeitrag verfasst: „Unsere Freiheit im Netz verteidigen“.

Gibt es im Web ein Leben jenseits von Google, Amazon, Facebook, Ebay? Es fing alles so frei und pluralistisch an – und nun: Bilden sich zunehmend Monopole. Ein Grund zur Sorge. Die Freiheit steht auf dem Spiel.

Was gab es nicht alles für cyberlibertäre Utopien in den 90er Jahren: Das Netz schafft Freiheit, Demokratie und vor allem Zugang für alle. Heute erfolgt teilweise die Ernüchterung. Natürlich bietet das Netz riesige Chancen für neue Innovationen, Meinungsfreiheit und Teilhabe, aber irgendwie führen die tollen Netzwerkeffekte dann doch oftmals dazu, dass sich immer mehr monopolartige Strukturen bilden.

Zwar gibt es zahlreiche Suchmaschinen auf dem Markt, aber trotzdem nutzen mehr als 90 Prozent der Deutschen Google. Zwar laden viele Social Networks zum netzwerken ein, aber seit wenigen Jahren zieht es alle zu Facebook. Und einkaufen geht doch am besten bei Amazon, die haben doch alles.
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