Chaos Communication Camp 2011

Vom 10. – 14. August 2011 fand in Finowfurt bei Berlin das Chaos Communication Camp mit mehr als 3000 Hackern und anderen Netzbewohnern statt. Das war zugleich eine Woche Urlaub, viel Entspannung, etwas Regen, viele Freunde und Bekannte wieder treffen und auch etwas Arbeit. In Finowfurt habe ich meine bisher entspannteste TV-Schaltung gemacht. Normalerweise wird man für so etwas in ein dunkles Studio geschickt und schaut dann in eine Kamera mit Kreuz in der Mitte, was einen eher an ein Periskop oder an größere Waffen erinnert und man fühlt sich etwas unentspannt bei der etwas unnatürlichen Gesprächs-Situation mit einer Person an einem anderen Ort. Das ARD-Nachtjournal fragte nach einem Kommentar zu den Ideen der britischen Regierung, möglicherweise den Zugang zu Diensten zu blockieren. Da gerade kein TV-Studio in der Nähe war, wurde das Interview mit Skype gemacht. Mit Camping-Tisch und -Stuhl, Notebook und was zu trinken suchten wir einen gemütlichen Platz mit Rakete im Bild und hofften dann, dass das WLAN auch hält. Es hat gehalten. Das Ergebnis kann man hier sehen:

Schon beim Abbau war das ZDF-Morgenmagazin zu Besuch und hat mich zur „Diskussion um Anonymität im Netz“ interviewt:

Vier Monate nach unserem offiziellen Start haben wir auf dem vergangenen Chaos Communication Camp in einem Vortrag nochmal die Idee und Arbeitsweise hinter dem Digitalen Gesellschaft e.V. vorgestellt: „Digitale Gesellschaft e.V. – Ein neuer Ansatz, um digitale Bürgerrechte zu erhalten„.

Von dem Vortrag gibt es eine 150 MB große MP4– und eine 550 MB große WebM-Datei. Oder diese Möglichkeit, sich den Vortrag auf Vimeo anzuschauen:

#cccamp11: Digitale Gesellschaft e.V. – Ein neuer Ansatz, um digitale Bürgerrechte zu erhalten from netzpolitik on Vimeo.

Meine Bilder vom #cccamp11 kann man in einem Flickr-Set sehen:

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