Der „digitale Dschihad“ ist ein gesellschaftliches Problem

Ich habe mit Deutschlandradio Kultur darüber gesprochen, was der Islamische Staat und seine Propaganda mit dem Internet zu tun hat: Der „digitale Dschihad“ ist ein gesellschaftliches Problem.

Auch die Geheimdienste seien nicht die richtigen, um für Ordnung im Netz zu sorgen – denn um die Terroristen im Netz zu finden und sie gezielt zu blockieren, müsste man auch akzeptieren, dass die Dienste das gesamte Netz überwachen. Das aber sei mit den demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar, mahnt Beckedahl. Sinnvoller seien mehr Akzeptanz von Menschen mit Migrationshintergrund und Investitionen in Bildung, meint er. Deshalb sei der so genannte digitale Dschihad auch eher ein gesamtgesellschaftliches Problem als ein Netzthema.

Hier ist die MP3.

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