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Die Tragödie um Wikileaks

Für WDR3 hab ich einen Kommentar zu Wikileaks geschrieben und eingesprochen. Hier ist der Text.

Die Tragödie um Wikileaks

Wikileaks sucht wieder Geld. Das Enthüllungs-Projekt hat gestern auf einer Pressekonferenz angekündigt, erstmal keine weiteren Dokumente zu veröffentlichen. Wenn ausreichend Geld eingesammelt wird, möchte man mit einer neuen Technik die Plattform Ende November neu starten. Das ist auch bitter notwendig. Neue Enthüllungen wurden in den vergangenen zwölf Monaten kaum publiziert, auch neue Einreichungen sind nicht möglich.
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Das Empire schlägt zurück – Assange und die verratene Freiheit

Die Radiosendung hr2-Der Tag hat gestern eine Stunde lang über Wikileaks berichtet und mich auch dazu interviewt: Das Empire schlägt zurück – Assange und die verratene Freiheit.

Man darf in den USA Nazipropaganda verbreiten. Man darf den Koran verbrennen oder auch die Bibel. Man darf den Präsidenten mit dem Leibhaftigen vergleichen – oder auch mit Adolf Hitler. Wer allerdings den banalen Schriftverkehr des Außenministeriums veröffentlicht, der wird zum Staatsfeind Nummer 2, direkt nach Osama bin Laden. Wenn es an die geheimen Akten geht, versteht der Staat die eigene Verfassung nicht mehr. Meinungs- und Informationsfreiheit – so what? Die Macht wehrt sich gegen die Aufdeckung ihrer Strategien und Strukturen – und ihrer Machenschaften. Sie wehrt sich mit allen Mitteln. Wir sind jetzt schon gespannt auf die Veröffentlichung der Geheimakte Julian Assange – auf einer der vielen Internetplattformen, die Wikileaks beerben werden.

Hier ist die MP3 dazu.

„hr2 – Der Tag“ ist übrigens einer meiner Lieblings-Podcast, den ich regelmäßig höre, weil man immer eine Stunde lang über ein politisches Thema aus verschiedenen Perspektiven informiert wird, was im Radio selten geworden ist.

Dunkle Wolken über Wikileaks

Für DRadio Wissen hab ich einen Netzkommentar zu den aktuellen Ereignissen rund um Wikileaks verfasst und eingesprochen, der dort gesendet wurde (MP3). Die längere Fassung blog ich mal hier.

Dunkle Wolken über Wikileaks

Über der Transparenz-Plattform Wikileaks sind dunkle Wolken aufgezogen. Vor einer Woche überraschte eine Meldung des Spiegels die Netzwelt: Daniel Domscheit-Berg, deutscher Sprecher von Wikileaks, ist aus dem Projekt ausgestiegen. Domscheit-Berg, vorher bekannt unter seinem Pseudonym Daniel Schmitt, war einer der wenigen öffentlich bekannten Vertreter des Projekts. Noch im Sommer brillierte die Plattform mit ihrem zweiten großen internationalen Scoop, der Veröffentlichung der Afghanistan Tagebücher in Kooperation mit dem Spiegel, dem Guardian und der New York Times. Später folgten Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Julian Assange in Schweden, die zu einem Umschwung der öffentlichen Meinung führten. In Folge dessen wurde Domscheit-Berg im Streit um die richtige Ausrichtung und Kommunikationsstrategie von Assange vom Projekt suspendiert.
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Wikileaks: Streit im Netz der Aufklärer

DRadio Wissen hat mich zum Streit bei Wikileaks interviewt: Streit im Netz der Aufklärer.

Ist die Idee von einem Netz der Aufklärer mit dem Zerwürfnis der WikiLeaks-Betreiber jetzt endgültig gescheitert? Eindeutig nein, sagt Blogger Markus Beckedahl von netzpolitik.org. Vielmehr sei die Zeit reif, dass sich mehrere konkurrierende WikiLeaks gründeten. Warum das so ist, verrät er im Gespräch mit Grit Eggerich.

Hier ist die MP3.

Quadriga-Talkshow bei Deutsche Welle TV

Die Veröffentlichung der „afghan war diaries“ durch Wikileaks in Kooperation mit dem SPIEGEL, dem Guardian und der New York Times wird momentan heftig diskutiert. Die Quadriga-Talkshow bei Deutsche Welle TV hatte mich eingeladen, zusammen mit zwei Journalisten darüber zu diskutieren: Enthüllungen im Internet – das Ende der Geheimnisse.

Davon gibt es eine MP4-Videodatei zum herunterladen und anschauen.